Pflanzliche Mittel gegen Depressionen

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die heutzutage eine hohe Anzahl an Betroffenen aufweist. Zur Behandlung werden häufig Antidepressiva eingesetzt – aber auch pflanzliche Mittel gegen eine Depression können helfen.

Welche Arten von Depressionen gibt es?

Depressive Störungen können in verschiedenen Formen und Schweregraden auftreten. Bei der sogenannten Major Depression unterscheidet man anhand der Schwere der Symptome grundlegend in drei Abstufungen: leichte depressive Episode, mittelgradige depressive Episode und schwere depressive Episode. Grundsätzlich kann man pflanzliche Mittel gegen eine Depression bei allen Schweregraden anwenden. Kehrt eine Depression immer wieder zurück, bezeichnet man sie als rezidivierende Depression. Wird sie dagegen chronisch, weist aber nur leichte Symptome auf, spricht man von einer Dysthymie – diese dauert mindestens zwei Jahre. Eine Depression kann außerdem psychotischer Natur sein. Paranoide Gedankengänge und Wahnvorstellungen sind in diesem Fall Teil der psychotischen Depression. Während und unmittelbar nach der Schwangerschaft besitzen Frauen ein höheres Risiko, an einer Depression zu erkranken. Dabei handelt es sich um eine pränatale oder postnatale Depression. Bis zu zehn Prozent aller Frauen leiden während ihrer Schwangerschaft unter einer pränatalen Depression und circa fünfzehn bis zwanzig Prozent erleben eine postnatale Depression.

Weitläufig bekannt ist auch die sogenannte „manisch-depressive Störung“. Dabei handelt es sich um die bipolare Störung, bei der die Betroffenen sowohl depressive als auch manische Phasen durchlaufen. Eine Manie ist das gegensätzliche Extrem zu der Depression und kann sich durch hohe Energieschübe, aber auch Halluzinationen äußern. Eine weniger ausgeprägte Form dieser Störung ist die zyklothyme Störung. Hier wechseln sich Phasen der Hypomanie, eine leichte bis mittelgradige Manie, mit depressiven Phasen ab. Außerdem gibt es die saisonal bedingte affektive Störung, bei der verschiedene Jahreszeiten deutlichen Einfluss auf die Stimmungen und Symptome der Betroffenen nehmen. Man spricht häufig von einer „Herbst-Winter-Depression“.

Wie können Depressionen behandelt werden?

Depressionen können behandelt werden. Hierfür gibt es verschiedene effektive Depressionen können behandelt werden. Hierfür gibt es verschiedene effektive Behandlungsmöglichkeiten. Grundsätzlich gilt, dass wer den Verdacht verspürt, eine depressive Episode zu durchlaufen, sich möglichst zeitnah Hilfe suchen sollte. Je früher gegen die Probleme vorgegangen wird, desto besser. Nach eine Diagnostik erfolgt in der Regel die Einleitung einer ambulanten oder stationären Therapie. Zusätzlich können Antidepressiva als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden. Doch nicht jeder möchte gleich zu Pharmazeutika greifen und schaut sich stattdessen nach Alternativen um. Pflanzliche Mittel gegen eine Depression erfreuen sich heutzutage großer Beliebtheit.

Welche Hausmittel gibt es gegen Depressionen?

  1. Johanniskraut

    Seit Jahrhunderten bereits werden die Blätter und Blüten des Johanniskraut gegen eine Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt – darunter auch Depressionen. Johanniskraut wird hauptsächlich in Form von Kapseln, Tees oder Tabletten eingenommen. Es wird allerdings nicht als Antidepressiva verkauft,sondern als Nahrungsergänzungsmittel. Die Studienlage über die Wirksamkeit ist nicht eindeutig – zwar kann Johanniskraut sich als vorteilhaft erweisen, dennoch belegten zwei Studien (eine veröffentlicht im Journal of Psychiatric Research, die andere im Journal der American Medical Association), dass das Strauchkraut weder leichte noch mittelschwere Depressionen lindern konnte. Außerdem sollte die Einnahme von Johanniskraut grundsätzlich mit einem Arzt besprochen werden, denn es bestehen zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, dessen Wirkungen dadurch eingeschänkt werden können. Dieses pflanzliche Mittel gegen eine Depression sollte zum Beispiel nicht mit der Pille zusammen eingenommen werden.
  2. SAMe (S-Adenosyl-Methionin)

    Ein weiteres Nahrungsergänzungsmittel ist SAMe, eine künstlich hergestellte chemische Verbindung, die unser Körper ebenfalls produziert. Einer Depression liegt häufig ein zu niedriger Serotoninspiegel zugrunde, was bedeutet, dass das Gehirn zu wenig vom chemischen Botenstoff und Neurotransmitter Serotonin produziert und sich dies auf die Stimmungslage auswirkt. SAMe kann einen Effekt auf den Serotoninspiegel haben und ihn erhöhen. Es kann also eine Alternative zu den verschreibungspflichtigen SSRIs, also den Serotonin-Wiederaufnahmehemmern bieten oder aber mit diesen kombiniert werden, sofern mit dem Arzt abgesprochen.
  3. Safran (Krokus Sativus)

    Das seltene Gewürz wird seit Jahrhunderten unter anderem zur Verbesserung der Stimmung und der Entspannung eingesetzt und ist heute eine der alternativen Behandlungsmöglichkeiten von depressiven Störungen. Es ist allerdings noch nicht viel über die Wirkungsweisen erforscht.
  4. Omega-3-Fettsäuren

    Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren, die der menschliche Körper allerdings nicht selbst herstellen kann und die somit zugeführt werden müssen. Dies geschieht entweder über Lebensmittel wie bspw. Fisch oder Nahrungsergänzungsmittel. Aktuell gibt es keine Belege, dass Omega-3-Fettsäuren als alleiniges Behandlungsmittel gegen Depressionen erfolgreich ist, aber es kann ergänzend zu anderen Therapieformen angewandt werden, sollte allerdings ärztlich abgeklärt werden, um Wechselwirkungen auszuschließen.
  5. B-Vitamine (B12 und B6)

    B-Vitamine, insbesondere B12 und B6, sind maßgeblich an der Gesundheit des Gehirns beteiligt. Ein niedriger Blutspiegel der B-Vitamine, also ein Vitamin-B-Mangel steht im Zusammenhang mit Depressionen. Die Einnahme von entsprechenden Präparaten kann Einfluss auf die depressive Verstimmung nehmen, da sie den Blutspiegel wieder erhöht.
  6. Vitamin D Auch Vitamin D, das sogenannte „Sonnenvitamin“ kann helfen, die Symptome einer Depression zu lindern, denn depressive Menschen neigen dazu, einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel zu haben. Die Studien zur Wirksamkeit der Verbesserung von Depressionen sind allerdings bisher begrenzt.
  7. L-Carnitin

    L-Carnitin kann unterstützend zu einer medikamentösen Therapie bei Depressionen eingenommen werden, da es die Ausschüttung der Neurotransmitter an den Nervenenden reguliert.
  8. Zink und Magnesium

    Die Einnahme von Zink und Magnesium kann grundsätzlich zu einem verbesserten Allgemeinzustand führen, da ein Mangel vor allem Auswirkungen auf das Immunsystem hat, und somit das Ausmaß der Depression eindämmen.
  9. Folsäure

    Ebenfalls unterstützend zur medikamentösen Therapie kann Folsäure eingenommen werden. denn das Vitamin ist an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Eine Studie aus Boston hat gezeigt, dass bei 110 an schweren Depressionen erkrankten Patienten ein hoher Folsäure-Spiegel dazu geführt hat, dass die Medikation besser wirkt.
  10. CBD Öl

    Das Cannabidiol, oder auch CBD Öl, wird durch Extraktion aus der Hanfpflanze gewonnen. Es wird heutzutage bereits in vielen Bereichen zur Linderung von Beschwerden eingesetzt. So kann es beispielsweise unter anderem anxiolytisch, also angstlösend, antientzündlich, antioxidativ und außerdem stimmungsaufhellend, sprich antidepressiv wirken. CBD ist nicht psychoaktiv. Die bekannte, berauschende Wirkung von Marihuana wird durch Tetrahydrocannabinol (THC) verursacht. CBD hingegen hat keinen berauschenden Effekt und steht nicht auf der Liste der verbotenen Substanzen im Betäubungsmittelgesetz. Dieses pflanzliche Mittel gegen Depression ist also absolut legal und frei verkäuflich. CBD Öl hat sich vor allem deswegen als vielversprechendes Behandlungsmittel gegen Depressionen erwiesen, weil es nur wenige bekannte Nebenwirkungen gibt. Dazu zählen beispielsweise Schläfrigkeit oder ein trockener Mund. In einer Studie wurde einer Gruppe von 24 Personen entweder 600mg CBD oder ein Placebo verabreicht. Getestet wurde die Einflussnahme auf die soziale Angststörung der Probanden. Tatsächlich verbesserte sich diese bei den CBD-Testern signifikant. Bisher belegen mehrere Studien die Wirksamkeit von CBD bei Depressionen. CBD wirkt auf die Rezeptoren des Gehirns ein. Während andere Medikamente meist die Erhöhung des Serotonin-Spiegels zum Ziel haben, verbessert CBD das bereits vorhandene Serotonin, indem es die Wirkung dessen an den Rezeptoren verstärkt. Weitere Informationen und qualitativ hochwertige Angebote sind auf der Seite https://www.hanfgarten.at/cbd-oel.html zu finden.

Worauf sollte man achten

Grundsätzlich sollte die Einnahme von Hausmitteln mit dem behandelnden Hausarzt und/oder Grundsätzlich sollte die Einnahme von Hausmitteln mit dem behandelnden Hausarzt und/oder Psychologen abgesprochen werden, vor allem, um Dosierung und Wechselwirkungen zu berücksichtigen. Die Wirksamkeit der Hausmittel kann sich individuell gestalten und unter Umständen auch von bereits bestehender Medikation abhängen. Pflanzliche Mittel gegen eine Depression sollten stets auf Qualität geprüft werden, da nur hochwertige Produkte die Möglichkeit haben, eine Verbesserung zu bezwecken. Des Weiteren sollten die Hausmittel nur bei seriösen Anbietern erworben werden.

Wann sollte ein Arzt konsultiert werden?

Depressionen können, je nach Ausprägung, das Leben des Betroffenen so stark einschränken, dass die Bewältigung eines normalen Alltags nicht mehr möglich ist. Damit es nicht so weit kommt, sollte bereits bei Symptomen, die über Wochen bestehen, ein Arzt hinzugezogen werden. Insbesondere, wenn selbst- oder fremdschädigende oder gar suizidale Gedankengänge vorhanden sind, ist dringend ärztliche Hilfe notwendig und es sollte nur in weiterer Absprache auf pflanzliche Mittel gegen die Depression zurückgegriffen werden.

Checkliste: die 7 wichtigsten Punkte zur Prävention von Depressionen

  1. Ernährung Eine gesunde Ernährung ist ausschlaggebend für die allgemeine Gesundheit – sowohl physisch als auch psychisch.
  2. Sport und Bewegung Körperliche Aktivität kann antriebssteigernd und auch antidepressiv wirken. Regelmäßige Bewegung stärkt das Selbstwertgefühl und trägt maßgeblich zu einem besseren Allgemeinzustand bei.
  3. Vitalstoffe Ein ausgeglichener Vitalstoffhaushalt ist wichtig für den Körper. Um Mängel zu vermeiden, können entsprechende Präparate eingenommen werden. Pflanzliche Mittel gegen Depression können teilweise auch präventiv angewendet werden.
  4. Entspannung Zu viel Stress schlägt besonders langfristig aufs Gemüt und begünstigt depressive Verstimmungen. Daher sollte grundsätzlich für ein gesundes Maß an Entspannung, wie beispielsweise progressive Muskelentspannung gesorgt werden.
  5. Lebensweise Eine ungesunde Lebensweise wirkt sich früher oder später auf die seelische Gesundheit aus. Deshalb ist es wichtig, Körper und Geist nicht regelmäßig über seine Grenzen zu bringen, möglichst auf Alkohol und Nikotin zu verzichten und allgemein gut auf sich zu achten.
  6. Umfeld Auch das unmittelbare Umfeld wie der Arbeitsplatz, die Beziehung oder der Freundeskreis kann Einfluss auf die Psyche nehmen. Man sollte darauf achten, keine toxischen Beziehungen zu führen, die einem den Selbstwert rauben und sich grundsätzlich in einem Umfeld bewegen, welches die positiven Aspekte im Leben fördert.
  7. Kommunikation Sollte es dennoch anhaltende, negative Gedankengänge geben, ist Kommunkation der Schlüssel. Reden, Hilfe einholen und sich nicht alleine fühlen müssen sind wichtige Aspekte für ein gesundes Leben ohne Depressionen.

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